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Darstellendes Spiel am Hilda-Gymnasium
Der Anfang am Hilda-Gymnasium
Seit dem Schuljahr 2004/05 können rheinland-pfälzische Gymnasien das Fach Darstellendes Spiel als Wahlpflichtfach im Grundkursbereich ab Klasse 11 gleichberechtigt neben Musik und Bildender Kunst anbieten. Interessant ist, dass der BundesVerband Darstellendes Spiel die Einführung des Faches auch in der Sekundarstufe I fordert, eine Idee, die sich im Laufe der Jahre hoffentlich durchsetzen wird. Unsere Schule ist bisher eines von 2 Gymnasien in Koblenz, die das Angebot im Grundkursbereich für ihre Schülerinnen und Schüler eingerichtet haben. Im Schuljahr 2007 / 2008 startete der erste Kurs, der im Schuljahr 2010 sein Abitur ablegen wird.
Wie arbeiten wir im DS-Unterricht?
Was lernen Schülerinnen und Schüler über Theater?
Was bringt das Fach den Schülerinnen und Schülern?
Ein besonders eindrucksvolles Projekt mit "Folgen"
Und die Folgen ...?
Werkstatteinblick III: DS Schatzkiste
Die Mühe hat sich gelohnt. Starke Bühnenpräsenz, beeindruckende Konzentration und schauspielerisches Ausdrucksvermögen zeigten die Spielerinnen und Spieler beim Werkstatteinblick III des Kurses Darstellendes Spiel MSS 13.
Der Kurs Darstellendes Spiel MSS 13 (Lehrerin: Ursula Hartmüller) zeigte jetzt ausgewählte, kleine Schätze und Kostbarkeiten in Form von unterschiedlichen szenischen Elementen, die im Laufe des DS-Unterrichts in der Oberstufe von der 11. bis zur 13. Jahrgangsstufe entstanden sind.
Anna A., Anna B., Anna N., Annika M., Annika Z., Annika R, Narmina A. , Sarah D., Fritz S., Yannick L., Jannis L., Luan T., Verena B., Maximilian G., Julia H., Manpreet K., Marie Sophie L., Julia H. sowie Marie M. gaben zwischen ihrem schriftlichem Abitur und ihrem Abschied vom Hilda ihr Bestes.
Und die Schülerinnen und Schülern überzeugten in der voll besetzten Aula in beeindruckender Weise. Es gelang ihnen die Aufmerksamkeit der vielen Zuschauer und der ganzen Schulgemeinschaft auf eine etwas andere Seite von Schule zu lenken. Obwohl ein roter Faden auf der inhaltlichen Ebene kaum zu entdecken war, prägten vielmehr Abwechslung und die Unterschiedlichkeit in der Form der Darbietungen das Darstellungsprinzip des Abends.
Szenische „Erläuterung“ dessen, was Darstellendes Spiel eigentlich ist, witzige, kleine Einlagen, mal mehr und mal weniger spontanes Erzählen, Auszüge aus der Theatergeschichte aber auch kurze Begegnungen mit Klassikern wie „Kabale und Liebe“ und durchaus ernstere szenische Reflexionen zum alten und immer wieder neuen Thema „Liebe“ auf künstlerisch sehr hohem Niveau beeindruckten das Publikum am Abend des Valentinstages im „Hilda“.