Austausch mit Grenoble: Ein abwechslungsreiches Programm führte durch die Adventszeit

Im Zentrum der Begegnung stand eine Projektarbeit zur Geschichte der Stadt Koblenz, die immer wieder durch französische Einflüsse bereichert worden ist, davon zeugen Denkmäler wie der Kastorbrunnen oder das Marceau-Grab. Um aber auch der aktuellen Situation gerecht zu werden, wurde diese Linie bis in die Gegenwart gezogen, indem Interviews mit interessanten Personen geführt wurden, die Auskunft zu Europainitiativen und zur deutsch-französischen Kooperation in Koblenz Auskunft geben konnten. Aus diesen Beiträgen entstand eine vielseitige deutsch-französische Radiodokumentation.

Auch die Höhepunkte der Begegnung sollten einen Bezug zwischen der Geschichte und der Gegenwart herstellen: Die LiveDoku-Präsentation von Ingo Espenschied zeichnete an der Friedensbotschaft von Fiquelmont die Geschichte des 1. Weltkrieges nach, wohingegen die Freiburger Musikgruppe „Zweierpasch“ dann ihre ganz persönliche Botschaft von einem natürlichen deutsch-französischen Miteinander präsentierten. Der Freundschaftskreis Koblenz-Nevers brachte sich mit ein, indem er dieses Konzert mit einer Spende unterstützte. Für die Projektarbeit war dann der Exkursionstag zum Deutschlandradio in Köln sehr hilfreich, denn dort konnten die Schüler aus erster Hand Informationen zur Erstellung eines Radiofeatures sammeln.

Land und Region lernten die Grenobler Schüler dann an den Wochenenden kennen. Die Vorweihnachtszeit bot viele Möglichkeiten für geselliges Miteinander, indem Plätzchen gebacken und warmer Punsch getrunken wurde. Der Austausch wurde am Vorabend der Abreise dann mit einem gemeinsamen Bowlingabend abgerundet. Alle Teilnehmer des Austausches freuen sich nun auf den Gegenbesuch im Mai. Die deutschen Schüler können es kaum erwarten, die Schule in Grenoble und das Familienleben dort kennenzulernen.

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